Moot Court(s) ?

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Theorie trifft Praxis


Ein Moot Court ist eine Art Prozessspiel, eine fiktive Gerichtsverhandlung.

Moot Courts (auch: mock trials) genießen vor allem in der – naturgemäß stärker fallorientierten – anglo-amerikanischen Juristenausbildung seit jeher einen hohen Stellenwert, soll doch darin den Studierenden bereits im Rahmen der universitären Ausbildung die Möglichkeit gegeben werden, ihr Theoriewissen realitätsnah praktisch zu erproben. Dabei arbeiten die Studierenden an zumeist realen Fällen, in denen sie in anwaltlicher Rolle eine der Prozessparteien zu vertreten haben.

Auch wenn Moot Courts hierzulande auf erheblich kürzere Tradition bauen können, haben heute doch einige Moot Court-Veranstaltungen, vor allem Wettbewerbe, einen festen Platz in der Juristenausbildung gefunden, wenngleich zumeist außerhalb des Curriculums. Genannt seien hier neben dem Zivilrechts-Moot Court etwa der Telders International Law Moot Court (Völkerrecht), die European
Human Rights Moot Court Competition (Völkerrecht) oder der internationale Willem C. Vis Moot Court zum UN-Kaufrecht bzw Schiedsverfahrensrecht, an welchen auch die Grazer Rechtswissenschaftliche Fakultät regelmäßig teilnimmt. Dem letztgenannten Bewerb ist sogar eine eigene Lehrveranstaltung gewidmet (LV-Nr. 210.019)! Gleiches gilt für den im Jahr 2014 hinzugekommenen österreichweiten Moot Court-Wettbewerb im öffentlichen Recht, den Moot Court Umweltrecht (LV-Nr. 216.027 und 216.028)

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